Der Debütroman:
Jetzt im Handel

ELECTRA

Eau de Roman
von Gaia Ravel

Electra führt ein Leben, das überzeugt. Privilegiert, frei, unkonventionell. Sie gilt als jemand, mit dem alles leicht ist. Unkompliziertheit ist ihre Stärke.

Das Bild bestätigt sich, als sie diesen neuen Mann kennenlernt. Er verlässt sein bisheriges Leben, entscheidet sich für sie, folgt ihr in eine Welt ohne feste Regeln. Was sich für ihn wie Freiheit anfühlt, wird für Electra zunehmend zum Gefängnis.

Erwartungen verändern sich. Grenzen werden verhandelbar. Electra versucht zu verstehen, bleibt beweglich, passt sich an. Sie ist stolz darauf, easy going zu sein – und bemerkt nicht, wie diese Eigenschaft gegen sie verwendet wird. Ihr Leben wird zusehends extremer, Koordinaten verschieben sich, ein neues Normal wird etabliert.

Irritation. Verwirrung. Electra kennt die Grenze zwischen richtig und falsch nicht. Bis zu dem Moment, als sie beginnt zu verstehen. Dem Moment in dem das Unerträgliche sichtbar wird.

Als Electra ihr Umfeld verlässt – Mexiko, New York, Bali – und damit auch die Erwartungen, die zu lange als selbstverständlich galten, beginnt sich zu zeigen, was im Lärm keinen Raum hatte.

Der Körper erinnert sich und bringt ein Leben zum Vorschein, in dem sie die Luft angehalten hatte. Sie kann nicht mehr wegschauen. Nicht als Entscheidung. Als Konsequenz.

ELECTRA erzählt von Anpassung als Stärke. Von Selbsthass und dem Wunsch dazuzugehören. Von sozialen Erwartungen, die Zugehörigkeit versprechen – und Ausnutzung ermöglichen.

Ein Roman über Freiheit, die keine ist. Fragmentarisch. Direkt. Ohne Schutz.

Eine präzise Analyse zwischenmenschlicher Dynamiken.


„Fesselnd. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Es hat etwas in mir verändert.“

– DL, Schriftstellerin


Über Gaia

Gaia Ravel ist Künstlerin und hat mit Electra ihr Schaffen um den literarischen Raum erweitert. Ihre Arbeiten entstehen konzeptionell und beschäftigen sich mit inneren und zwischenmenschlichen Dynamiken. In ihren Fotografien nähert sie sich Zuständen an, die sie in ihrem Roman weiter vertiefen konnte.

Fragen von Identität, Wahrnehmung und Beziehung bündeln sich in ihren Arbeiten. Während das Bild unmittelbarer reagiert, erlaubt die Sprache eine nachgelagerte Präzisierung. Beide Medien stehen für Ravel gleichberechtigt nebeneinander.